Kredite

Top Tagesgeldkonto in der Übersicht

Tagesgeldkonten sind unter deutschen Sparern sehr beliebt, da kaum eine Bank noch nennenswerte Zinsen auf Girokonto- oder Sparbuchguthaben zahlt. Anders sieht dies bei Tagesgeldkonten aus. Aktuell kann man auf diesen Zinsen über 2 % erzielen, wie ein kurzer Blick auf den Tagesgeldvergleich zeigt.

Liegt auf dem eigenen Girokonto oder Sparbuch ein Guthaben oder hat man einen Geldbetrag, den man die nächsten Tage nicht dringend ausgeben muss, legt man sein Geld am besten auf einem Tagesgeldkonto an. Dieses hat den Vorteil, dass ein höherer Zinssatz auf das angelegte Guthaben gezahlt wird und man trotzdem jederzeit über sein Geld verfügen kann. Anders als auf Laufzeit- oder Festgeldkonten, bei denen ein Betrag für einen bestimmten Zeitraum festgelegt ist, während dem man nicht oder nicht ohne Abschläge an sein Geld kommt, sind Gelder auf den Tagesgeldkontos, wie es der Name schon sagt, täglich verfügbar.

Welche Angebote gibt es derzeit auf dem deutschen Markt?
Eines der attraktivsten Angebote hat aktuell die Bank of Scotland. Guthaben auf dem Tagesgeldkonto dort werden aktuell (Stand 4.8.2011) mit 2,6 % verzinst. Allerdings hat die Geldanlage den Nachteil, dass sie nicht durch den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert ist. Die Bank of Scotland ist allerdings dem FSCS (Financial Services Compensation Scheme) angeschlossen, über den bis zu 85.000 Britischen Pfund geschützt werden. Beträge darüber hinaus sollten dort nicht angelegt werden.
Ein attraktives Angebot mit Anschluss an den deutschen Anlagensicherungsfonds, bietet die ING DiBa. Für Guthaben auf dem so genannten Extra-Konto werden die ersten sechs Monate 2,5 % Zinsen gezahlt. Danach gilt der jeweils aktuelle Extra-Konto Zinssatz.
Weitere Informationen finden Sie auch auf http://www.kontotagesgeld.com/

Worauf ist zu achten?
Angelegte Gelder sollten täglich kostenlose verfügbar sein. Die Beträge sind am einfachsten per Online Banking auf ein Referenzkonto überweisbar. Auf eine Geldanlage bei Instituten, die keinem renommierten Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind, sollte man verzichten. Auch Geldinstitute, die mit ungewöhnlich hohen Verzinsungen locken, sollte man vor Kontoeröffnung eingehend prüfen und auch das Kleingedruckte bei den Vertragsbedingungen genau studieren. Oft sind die beworbenen Zinssätze nur für einen bestimmten Zeitraum oder einen Teil des Anlagebetrages gültig. Der tatsächliche Zinssatz liegt dann erheblich darunter.